.st0{fill:#FFFFFF;}

Verbrennst Du Geld mit Werbeanzeigen? 

 Juli 5, 2022

By  Robert Kraxner

„Bezahlte Werbung auf Facebook usw. funktioniert für unser Unternehmen nicht!“

Sätze wie diese höre ich beinahe wöchentlich. Meist mit frustriertem Unterton und mit Ärger ins Gesicht geschrieben.

Facebook, Google usw. fressen das Werbebudget auf, während kaum Kundenanfragen oder Verkäufe zu verzeichnen sind.

Mache an diesem Punkt einen Schritt zurück!

Oft stellen sich Erfolge ein, sobald grundlegende Stellschrauben nachjustiert werden. 

Dabei liegt die Wurzel des Problems meist nicht bei den Werbeanzeigen, als vielmehr in einer lückenhaften oder zu ungenauen Kundenreise (= Customer Journey). 

Stelle Dir vor, Du würdest Dominos aneinanderreihen. Ist der Abstand zwischen den Steinen zu groß oder sind diese nicht aufeinander abgestimmt, wird die Kettenreaktion unterbrochen.

Am Ende hast Du keine neue Kunden gewonnen, sondern lediglich Geld verbrannt.

Ohne clevere Customer Journey, keine funktionierenden Werbeanzeigen

Nachdem Du ein Kaufhaus betreten hast, stehst Du in einem verwirrenden Raum, anstatt die gewünschte Produktinformation zu erhalten.

Dein erster Eindruck macht Dir unmissverständlich klar, hier wirst Du nicht fündig. 

Oder noch schlimmer: Du setzt den Fuß in einen Laden und sofort wirst Du von Verkäufern belagert, die Dir unmittelbar ein hochpreisiges Produkt aufschwatzen wollen.

In beiden Fällen wirst Du die Flucht ergreifen, ohne einen Euro auszugeben.

Die Schritte einer funktionierenden Customer Journey wurden vernachlässigt:

  1. Verständnis: Interessenten müssen ihr Problem verstehen und Dein Unternehmen als mögliche Lösung erkennen
  2. Engagement: Interessenten beginnen mit Deinem Unternehmen zu interagieren
  3. Vertrauensaufbau: Interessenten testen Produkte oder Teilleistungen 
  4. Überzeugung: Interessenten werden von der Qualität Deiner Produkte oder Leistungen überzeugt
  5. Folgeprodukte: Kunden kaufen weitere Produkte oder umfangreiche Leistungen
  6. Empfehlungen: Begeisterte Kunden empfehlen Dein Unternehmen weiter

Werbeanzeigen können nur funktionieren, wenn Du potenziellen Kunden eine entsprechende Customer Journey vorgibst. In der Praxis bedeutet das, Werbeanzeigen, Verkaufsseiten, Produkte, Newsletter usw. aufeinander abzustimmen und einen roten Faden aufzuzeigen.

Wieso Deine Werbeanzeigen nicht funktionieren

Wenn die Basis einer klaren Customer Journey nicht gegeben ist, macht es keinen Sinn mit dem Schalten von Werbeanzeigen zu starten. Oder die Komponenten von Werbeanzeigen zu optimieren, seien es die verwendeten Grafiken, Texte, Targeting oder sonstige Einstellungen.

1. Zu große Sprünge in der Customer Journey

Niemand bringt es so wunderbar auf den Punkt wie Ryan Deiss. Er vergleicht eine Customer Journey mit einer Liebesbeziehung.

Wenn Du bereits beim ersten Date einen Heiratsantrag machst, wirst Du vermutlich ständig enttäuscht werden. Der Sprung vom ersten Date, direkt vor den Traualtar ist schlichtweg zu groß!

Doch genau das machen viele Unternehmen.

Es wird versucht, kalten Kontakten ein hochpreisiges Produkt zu verkaufen, obwohl diese vielleicht das erste Mal vom Unternehmen hören!

Führe potenzielle Kunden in machbaren und natürlichen Etappen durch die Customer Journey. Frage nach einem zweiten Date, anstatt mit einem Ring auf die Knie zu gehen.

2. Interessenten werden vor verschlossener Tür stehengelassen

Immer wieder kommt es vor, dass eine Customer Journey mitten am Weg endet. Interessenten klicken auf eine Werbeanzeige und hinterlassen vielleicht sogar ihre Kontaktdaten.

Doch was passiert dann?

Hast Du Deine Customer Journey von Anfang bis zum Ende geführt? Oder gleicht sie einer halb fertig gebauten Brücke, die ins Nichts führt?

In der Praxis zeigen sich solche Fehler manchmal durch technische Fehler. Sei es, weil die Verkaufsseite auf manchen Smartphones bzw. mobilen Geräten nicht richtig angezeigt wird.

Oft wird schlichtweg darauf vergessen, dem Interessenten genau zu sagen, was er jetzt machen soll. Sei es das Ausfüllen eines Kontaktformulars oder das Buchen eines Erstgesprächs.

Und genauso kommt es vor, dass die Folgeschritte vernachlässigt werden. Sei es das Versenden des regelmäßigen Newsletters oder das Unterbreiten eines Angebots.

3. Unspezifische Kundenansprache

Wer versucht alle zu erreichen, erreicht niemanden.

Und auch wer alle seine potenziellen Kunden in einen Topf wirft, wird nur schwer neue Kunden gewinnen.

Fast jedes Unternehmen hat verschiedene Zielgruppen, wobei sich jede Zielgruppe weiter in sehr spezifische Kundensegmente unterteilen lässt. 

Infolgedessen gibt es nicht nur eine Customer Journey in Deinem Unternehmen. Vielmehr muss für jedes Kundensegment eine eigene entwickelt werden.

Die Frage ist, mit welchem Kundensegment Du startest und wie Du es schafft, ultraspezifisch zu kommunizieren. Das betrifft die verwendeten Bilder, Farben, Worte und auch Angebote auf den verschiedenen Stationen der Customer Journey: Werbeanzeigen, Landingpages, Newsletter, Formulare und Verkaufsseiten.

Je spezifischer und genauer Deine Kommunikation, desto profitabler Deine Werbeanzeigen.

Ein möglicher nächster Schritt

Um zielführend neue Kunden zu gewinnen, ist eine funktionierende Customer Journey eine Grundvoraussetzung.

Solange diese nicht gegeben ist, verlieren Deine Marketingmaßnahmen an Zugkraft oder bleiben im Extremfall ergebnislos. 

Deshalb empfehlen wir als ersten Schritt, die Customer Journey Deines wichtigsten Kundensegments unter die Lupe zu nehmen. 

So können Deine Werbeanzeigen und Marketingmaßnahmen auf fruchtbaren Boden fallen. Anstatt Geld für Ads zu verbrennen, sorgst Du für neue Anfragen und höhere Umsätze. 

Falls Du dabei Unterstützung wünscht, fülle das Kontaktformular am Ende der Seite aus. Wir freuen uns, wenn wir Dich und Dein Unternehmen in einem unverbindlichen Erstgespräch kennenlernen dürfen. 

Herzliche Grüße

Robert Kraxner

>